Kickstart · So legt BetreuerOS ein Mandat an

Vom Beschluss‑PDF zur Akte
mit Pflicht‑Frist.

Wenn der Beschluss eintrifft, beginnt die Pflichten‑Uhr. Drei Monate für den Anfangsbericht, dazwischen Bank‑Anzeigen, Behörden‑Kontakte, der erste Hausbesuch. Die Software‑Erstanlage ist das, was am schnellsten gehen sollte. In der Praxis dauert sie oft am längsten.

Bei vielen Programmen am Markt sind Aktenzeichen, Geburtsdatum, Aufgabenkreise und Gerichts‑Details von Hand einzutippen. BetreuerOS geht einen anderen Weg: das Beschluss‑PDF wird gelesen, die Felder werden vorgeschlagen, die Berufsbetreuung prüft.

Die folgende Strecke zeigt die fünf Schritte vom Upload bis zur angelegten Akte. Selbstmessung mit einem Test‑Beschluss: 48 Sekunden im Happy Path. Scrollen Sie, die Strecke folgt.

Demo‑Daten. Alle Namen, Aktenzeichen und Adressen in den folgenden Bildern sind fiktiv. Sie dienen ausschließlich der Veranschaulichung.
01 Upload

Der Beschluss landet im Wizard.

Drag‑and‑Drop des PDF oder klassische Datei‑Auswahl. Beschlüsse kommen heute fast immer als PDF aus dem eBO‑Postfach oder per Post‑Scan.

Wer den Beschluss nicht digital hat, kann den Wizard auch leer starten und die Daten manuell eingeben.

02 Erkennung

Neun Felder erkannt, sechs Aufgabenkreise zugeordnet.

Person, Adresse, Aktenzeichen, Gericht, Wirksamkeit der Bestellung, nächste Überprüfung. Aus dem Beschluss‑Text vorgeschlagen. Die Berufsbetreuung prüft, korrigiert wo nötig.

Aktenzeichen steht meist auf der Titelseite, das Bestellungs‑Datum oft auf Seite zwei, die Aufgabenkreise im Tenor. Drei Stellen im Dokument, hier zusammengeführt.

03 Aufgabenkreise

Häkchen prüfen, nicht selbst tippen.

Gesundheit, Aufenthalt, Vermögen, Behörden, Post, Heimangelegenheiten. Vorgeschlagen aus dem Beschluss, bestätigen oder korrigieren.

Aufgabenkreise bestimmen alle Folgepflichten der Betreuung. Wer Vermögenssorge hat, schreibt ein Vermögensverzeichnis. Wer nur Gesundheitssorge hat, nicht.

04 Zusammenfassung

Letzter Blick vor Anlage.

Stammdaten, Gericht und Aufgabenkreise auf einer Seite. Vermögen, Kontakte und Sozialleistungen werden später in der Klientenakte ergänzt.

Bewusst getrennt. Der Erst‑Eindruck zu Vermögen und Kontakten entsteht beim Hausbesuch, nicht beim Anlegen.

05 Akte angelegt

Hartmut Demo‑Köhler ist im System.

Nächste Pflicht‑Frist: 5. Februar 2025. Anfangsbericht nach § 1863 BGB mit Vermögensverzeichnis nach § 1835 BGB. Drei Monate nach Bestellung.

Die Frist wird aus dem Bestellungs‑Datum berechnet, drei Monate nach Wirksamkeit. Sie steht im Kalender, bevor die App geschlossen wird.

Die 48 Sekunden sind der Anfang

Was danach in Woche 1 bis 6 folgt.

Bestallung holen, Banken und Behörden anschreiben, ersten Hausbesuch strukturieren, Konto und Vollmacht klären, Vermögensverzeichnis aufbauen, Anfangsbericht schreiben. Die Erstanlage ist Schritt eins von vielen. Der Magazin‑Leitfaden ordnet die ersten sechs Wochen in Reihenfolge.

Erstes Mandat in sechs Wochen
Wenn das passen könnte

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